Am 16.01. veröffentlicht Ina Regen ihre neue Single „I gib ma heit frei“ – ein Song wie ein
Befreiungsschlag: raus aus dem „Ich muss“, rein ins eigene Leben. Soulig-groovender Dialekt-Pop,
entspannt, handgemacht, sofort eingängig – mit einer Hook, die sitzt.
Seit „Wie a Kind“ steht die mehrfach ausgezeichnete Liedermacherin für musikalische Klasse, feine
Alltagspoesie und eine Wärme, die berührt. 2024 hat sie dennoch an Grenzen geführt: ein Jahr, in dem
spürbar wurde, wie alte Systeme zu Katastrophen führen, wie Vertrauen tiefe Risse bekommt – und wie viel
Kraft es kostet, trotzdem weiterzumachen. Ina Regen zog Konsequenzen, ordnete sich mitten in der Krise
neu und stand dennoch Abend für Abend auf der Bühne.
Nach Wochen tiefer Erschütterungen kommt dieser Satz, den viel zu viele kennen: „Ich kann nicht mehr.“
Und genau an diesem Tiefpunkt findet sie eine essenzielle Erkenntnis: Man kann ihr vieles nehmen –
Zuversicht, Sicherheit, Vertrauen. Aber ihre Liebe zur Musik nicht.
Aus dieser Klarheit wächst ihr kommendes 5. Studioalbum „Revolution der Liebeslieder“ (VÖ 24.04.2026):
kein Aufschrei, eher ein Aufblühen. Ihr persönlichstes Album zeigt, wie aus ihren Erfahrungen Haltung,
Wärme und neue Kraft werden – Liebeslieder als Selbstbehauptung.
Mit „I gib ma heit frei“ hört man das sofort. Ein lässiger Midtempo-Drive, ein warmer Chor wie ein
Freundeskreis, ein Refrain zum Mitsingen. Ina Regen sagt:
„Wenn einen das Leben so in der Luft zerreißt und man so auf sich selbst zurückgeworfen wird, dann
spürt man unter all diesen Scherben immer noch ein Ich, vielleicht eine Seele, die unkaputtbar ist. Diese
Seele habe ich als ‚Soul‘ musikalisch hörbar gemacht.“
Und auch das „Dorf“ hinter ihr klingt mit:
„Während dem ganzen Kreativprozess dieses Albums habe ich mein privates und künstlerisches Dorf um
mich versammelt. Ohne dieses Umfeld gäbe es dieses Album im Frühling nicht. Diese tiefe Verbundenheit
wollte ich durch das Stilmittel ‚Stimmen‘ hörbar machen“
Textlich trifft der Song mitten ins Jetzt:
„I muaß heit neamt sein“ – heute muss ich niemand sein, keine Erwartungen erfüllen.
„I drah einfåch die Wöt um“ – raus aus dem Hamsterrad, hin zu radikaler Selbstfürsorge.
„Wenn man nix mehr muaß, kånn ma wieder ois wolln“ – wenn man nichts mehr muss, kann man wieder
alles wollen.
„I gib ma heit frei“ klingt nach Erleichterung – leicht, aber nicht leichtfertig. Genau deshalb hat der Song
so viel Sog für Radio und Streaming: Feelgood-Soul-Pop mit Haltung, der im Handumdrehen den Druck
rausnimmt – und dieses Gefühl dalässt: Heute darf ich mir gehören.